Hortopager Palatschinken (ungarisch)

Bereiten Sie ein Kalbspörkelt zu indem Sie würfelig geschnittenen Räucherspeck und Zwiebeln hell anrösten. Etwas gehackten Knoblauch zugeben mit Paprika edelsüß stauben und sofort mit Wasser ablöschen. Kalbsschulter oder Hals in 3x3cm große Würfel schneiden und im Sud unter zugabe von Salz und etwas Chili weich dünsten. Das Fleisch rausfischen. Die Soße mit Sahne und etwas Mehl zur Bindung einkochen, abschmecken und mit dem Mixstab glatt mixen. Das zarte Fleisch in die Soße zurückgeben und mit Nudeln , Spätzle oder Brettnockerln servieren!

Aus diesem Kalbspörkelt können Sie nun Hortobager Palatschinken zubereiten indem Sie das Fleisch hacken oder durch den Wolf drehen, - mit etwas Soße mischen so dass eine cremige Konsistens entsteht. Diese wird nun in frisch gebackene Pfannkuchen gefüllt und aufgerollt. Noch heiß mit der pikanten Paprika-Specksoße übergießen und mit Sauerrahmspiegel, auf den man etwas Paprikapulver streut servieren!

Käsefondue

Winter ohne Käsefondue ist wie Berge ohne Schnee.

Der verwendete Schweizer Käse sollte nicht zu jung sein, sonst zieht er Fäden, aber auch nicht zu alt, sonst trennt sich die Käsemasse leicht. Fondue besteht eigentlich immer aus mehreren Sorten.  Wenn man es sehr würzig mag, sollte man eine gereifte, pikante Sorte wie Shrinz oder Emmentaler "extra alt" verwenden. Dann aber am besten mit einem jüngeren Käse wie Raclettkäse mischen. Erlaubt ist, was gefällt.

Wichtig: Immer halb so viel Wein wie Käse verwenden.

Finger weg von halbfettem Käse!

Funktioniert und schmeckt nicht. Entweder Ganz oder gar nicht. Man ißt ja nicht jeden Tag Fondue.

Experimentieren ist ausdrücklich erlaubt: Zum beispiel Steinpilze und Salbei unter die Käsemasse rühren. Auch andere Kräuter oder Tomatenwürfel passen gut.

Lecker schmecken auch in Knoblauchöl geröstete Brotwürfel zum tunken!

Neben Kirschwasser hilft auch schwarzer Tee, die Käsemengen zu verarbeiten.

Als Weinbegleitung sollte es ein säurebetonter Weißwein wie Riesling oder Silvaner sein. Zum kräftigen Käsefondue darf aber auch gern ein leichter Roter getrunken werden.

 

 

Schweizer Käsefondue

750 g Mischweizenbrot vom Vortag in 2 cm große Würfel schneiden. 600 g Gruyere und 300 g Schweizer Raclettkäse entrinden und grob reiben. Eine Knoblauchzehe halbieren und das Caquelon damit gut ausreiben. 450 g trockenen Weißwein in einem Topf aufkochen, die Hitze reduzieren, mit einem Holzlöffel nach und nach je eine handvoll Käse einrühren, bis er geschmolzen ist. 4 1/2 TL Stärke mit 4 EL Kirschwasser und 3 TL Zitronensaft verrühren, unter die Käsemasse rühren und kurz aufkochen lassen. Mit Pfeffer und Muskatnuss abschmecken.

Masse in das Caquelon umfüllen und auf das Rechaud setzen.

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